Glossar

  • EEG
    Das Erneuerbare Energien Gesetz, EEG, gehört zu einer ganzen Reihe gesetzlicher Maßnahmen, mit denen die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wie Erdöl, Erdgas oder Kohle und Kernkraftwerken in der Stromerzeugung verringert werden soll. Es sieht die Förderung der Nutzung alternativer Energien (Sonne, Wind etc.) vor, die ohne diesen Zuschuss nicht kostendeckend möglich wäre.
  • EEX
    Die European Energy Exchange, EEX, mit Sitz in Leipzig, ist eine Energiehandelsbörse in Europa. Die EEX entstand im Jahr 2002 durch die Fusion der Leipzig Power Exchange und der Frankfurter Börse EEX.
  • EGEX
    Die European Gas Exchange (EGEX), eine 100%tige Tochter der EEX, bietet Spot- und Terminmarkt für Erdgas in Leipzig an.
  • Einspeisepunkt
  • Einspeisestelle
    Die Einspeisestelle ist die vertraglich festgelegte Übergabestelle, an der Erdgas oder Strom in das Verteilnetz physisch eingespeist wird. Entnommen wird die Energie an der Entnahmestelle.
  • Emissionen
    Aufgrund des niedrigen Kohlenstoffanteils des Erdgases ist der CO2-Anteil in den Abgasen, die bei der Verbrennung von Erdgas entstehen, im Vergleich zu anderen fossilen Energieträgern geringer. 
  • Entnahmestelle
    Die Entnahmestelle ist die vertraglich festgelegte Übergabestelle, an der Erdgas oder Strom aus einem Verteilnetz physisch entnommen wird. Eingespeist wird die Energie an der Einspeisestelle.
  • Erdgas
    Erdgas ist ein brennbares Naturgas, das zu den fossilen Energieträgern gehört. Es handelt sich dabei um ein Gemisch aus Kohlenwasserstoffen, in dem Methan überwiegt, aber auch Ethan und Propan vorkommen. Der Methan-Anteil kann über 90 Prozent betragen. Entsprechend der Höhe des Methan-Anteils erfolgt eine Einteilung in zwei Gruppen: L-Gas (L für „low“) hat einen niedrigeren, H-Gas (H für „high“) einen höheren Methan-Anteil. 
  • Erdgaseinsatz
    Erdgas wird in Deutschland zur Erzeugung von Wärme in privaten wie gewerblichen Gebäudeeinheiten eingesetzt. In der Industrie dient der Energieträger vorrangig zur Erzeugung von Strom und Prozesswärme. Darüber hinaus wird Erdgas als Kraftstoff zum Betrieb von Fahrzeugen genutzt.
  • Erdgas-Verbrauch
    Der deutsche Erdgasverbrauch sank 2008 um ein Prozent auf 930 (2007: 940) Mrd. kWh. Unterteilt nach Teilmärkten nahm der Verbrauch im Bereich der Industrie 2008 um rund fünf Prozent ab. Der Erdgasverbrauch der privaten Haushalte sowie der Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen (HuK-Sektor) blieb aufgrund des verminderten Verbrauchs von Heizgas durch Energieeinsparmaßnahmen als Folge des hohen Gaspreisniveaus in etwa unverändert. Der Erdgaseinsatz in Kraftwerken erhöhte sich um 9 Prozent, insbesondere wegen der verstärkten Nutzung von Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung.
  • Erdgas-Vorkommen
    Das Erdgasaufkommen in Deutschland stammte im Jahr 2007 zu 15 Prozent aus heimischen Bezugsquellen. Wichtigster ausländischer Lieferant war Russland mit einem Anteil von 37 Prozent. Die übrigen Mengen stammten aus Norwegen (26 Prozent) und den Niederlanden (18 Prozent). Die restlichen vier Prozent verteilten sich auf Dänemark, Großbritannien und andere Länder.
  • Erdgas-Vorräte
    Die sicher gewinnbaren Weltgasreserven werden gegenwärtig auf gut 140.000 Mrd. Kubikmeter =172,2 Mrd. t Steinkohleeinheiten (SKE) geschätzt. Auf der Basis des heutigen Welterdgasverbrauchs reichen die sicher gewinnbaren Reserven noch 65 Jahre. Nimmt man die zusätzlichen gewinnbaren Ressourcen hinzu - also Quellen, die heute aus Kostengründen noch nicht wirtschaftlich genutzt werden können - ergibt sich eine Reichweite von rund 170 Jahren.
  • Ersatzwertbildung
    Als Ersatzwertbildung wird die Generierung von Allokationsdaten für einen fehlenden oder fehlerhaften Messwert durch die zuständigen Netzbetreiber bezeichnet.
  • Erdgas
    Erdgas ist ein brennbares Naturgas, das zu den fossilen Energieträgern gehört. Es handelt sich dabei um ein Gemisch aus Kohlenwasserstoffen, in dem Methan überwiegt, aber auch Ethan und Propan vorkommen. Der Methan-Anteil kann über 90 Prozent betragen. Entsprechend der Höhe des Methan-Anteils erfolgt eine Einteilung in zwei Gruppen: L-Gas (L für „low“) hat einen niedrigeren, H-Gas (H für „high“) einen höheren Methan-Anteil.