CO2-Minderung

25.03.2014



In Deutschland soll der Treibhausgasausstoß bis 2020 um mindestens 40 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 zurückgehen.

Nicht ganz so ambitioniert sind die Ziele für Europa. Hier wird angestrebt, die CO2-Emissionen bis 2030 um 40 Prozent zu reduzieren. Ein Wert, der auch von der deutschen Energiewirtschaft mit getragen wird.

Dies unterstreicht eine Pressemeldung die der BDEW, Bundesverband der Deutschen Gas- und Wasserwirtschaft, kürzlich herausgegeben hat. So heißt es unter anderem, dass die deutsche Energiewirtschaft die Europäische Kommission und die Bundesregierung ausdrücklich auf diesem Weg unterstütze. Ein entscheidender Grund dafür seien verlässliche Rahmenbedingungen, die Investoren so früh wie möglich für ihre Planungen bräuchten.

Darüber hinaus solle Europa wieder eine Vorreiterrolle für eine ambitionierte, wirksame Klimapolitik im Hinblick auf die internationalen Klimaschutzverhandlungen einnehmen. Außerdem fordert der Verband, die CO2-Vermeidungskosten politisch stärker in den Fokus zu rücken. Nur so könnten die größten Potenziale erschlossen werden. Es handele sich dabei um den Wärmemarkt mit 40 Prozent aller Emissionen sowie den Verkehrsbereich, auf den 20 Prozent entfielen. Außerdem müsse der weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien in Europa sichergestellt werden. In diesem Zusammenhang weist der BDEW darauf hin, dass er ebenfalls den Vorschlag der Europäischen Kommission, den Anteil der Erneuerbaren Energien in der EU auf mindestens 27 Prozent auszubauen, unterstütze