EEG-Umlagekonto

07.07.2014



Das EEG-Umlagekonto erfasst die Einnahmen aus der EEG-Umlage (6,24 Cent pro Kilowattstunde) und die Verkaufserlöse, die mit dem eingespeisten Ökostroms an der Strombörse erzielt werden. Dem stehen als „Ausgaben" die Fördervergütungen für die Anlagenbetreiber gegenüber.

Aktuell ist der Kontostand zu Ende Juni mit 1,58 Milliarden Euro im Plus. Allerdings ist die Entwicklung rückläufig. Nach einem schrittweisen Anstieg auf 1,69 Milliarden Euro in der Zeit von Januar bis Mai weist der Juni nach Angabe der für die EEG-Umlage verantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber ein Minus von 110 Millionen Euro aus. Im Detail summierten sich die Einnahmen im letzten Monat auf 2,02 Milliarden Euro, die Ausgaben betrugen 2,13 Milliarden Euro, so dass es zu einem Saldo von minus 110 Millionen Euro kam.

Zum Hintergrund dieser Entwicklung: Im Jahresverlauf entstehen üblicherweise in den Herbst-, Winter- und Frühlingsmonaten von September bis Mai Überschüsse im EEG-Umlagekonto. In den Sommermonaten steht hingegen meist ein Defizit zu Buche. Grund ist insbesondere die höhere Solarstrommenge, die in den sonnenreichen Monaten erzeugt und entsprechend vergütet wird.