Elektromobilität

22.04.2014



Der Bereich der Mobilität bietet erhebliche Potenziale zum Einsparen fossiler Energien.

Zu nennen sind einmal neue Mobilitätskonzepte, die den Güter- und Individualverkehr reduzieren, zum anderen alternative Antriebsformen. Eine zentrale Rolle sollen in Zukunft Elektromobile spielen, die mit regenerativ erzeugtem Strom angetrieben werden. In dieser Konstellation fahren sie nahezu emissionsfrei. Allerdings besteht derzeit noch erheblicher Ausbaubedarf.

Nach einer aktuellen Analyse des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg, kurz ZSW, waren Anfang 2014 gut 400000 elektrisch angetriebene Automobile weltweit unterwegs. Damit habe sich der Bestand an Elektrofahrzeugen innerhalb der zwölf Monate des vergangenen Jahres verdoppelt, heißt es. Die größte Nachfrage sei in den USA, Japan und China zu verzeichnen, Deutschland folge auf Platz sieben.

Vor diesem Hintergrund hat der BDEW, Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft kürzlich darauf hingewiesen, dass Ende vergangenen Jahres in Deutschland insgesamt 4.454 öffentlich zugängliche Ladepunkte installiert waren, was ein Plus von 600 gegenüber Dezember 2012 bedeute.

Der aktuelle Bestand an Elektrofahrzeugen beläuft sich nach Verbandsangaben auf insgesamt 13.548 Fahrzeuge Einheiten. Die Zahlen machen deutlich, dass sich der Zuwachs im Vergleich zu den vergangenen Jahren verlangsamt hat. Ein weiterer Wachstumsimpuls soll daher unter anderem durch die Einführung eines EU-weiten Standards für Ladestecker erfolgen. Ziel der EU ist darüber hinaus, dass an öffentlichen Ladestationen ein ad-hoc Laden möglich sein muss, ohne dass ein zusätzlicher Vertragsabschluss mit den jeweiligen Stromlieferanten oder Ladestellenbetreibern erforderlich ist.