Energieeffizienz-Aktionsplan

14.07.2014



Im Bemühen um eine Reduzierung der CO2-Emissionen steht die Stromproduktion im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses. Dabei verdient die Energie-Effizienz ebenfalls eine hohe Beachtung. Schließlich erzeugt die Energie, die erst gar nicht verbraucht wird, die wenigsten Schadstoffe.

Vor diesem Hintergrund hat das Bundeskabinett in der zweiten Juni-Hälfte den dritten Nationalen Energieeffizienz-Aktionsplan verabschiedet. Er beschreibt die wesentlichen, bereits existierenden Instrumente und Maßnahmen, um die Energieeffizienz in Deutschland zu erhöhen, und enthält gleichzeitig eine Abschätzung der Entwicklung des Energieverbrauchs bis zum Jahr 2020. Darüber hinaus gibt der neue Nationale Energieeffizienz-Aktionsplan einen Überblick über den wachsenden Markt für Energiedienstleistungen und die damit verbundenen Perspektiven.

Zum Hintergrund: Mit der Vorlage des Berichts erfüllt Deutschland eine Vorgabe, die in der EU-Energieeffizienz-Richtlinie festgelegt ist. Der vollständige 40-seitige Aktionsplan ist auf der Homepage des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie unter www.bmwi.de  als „Download“ zu finden.

Welches Potenzial in einer weiteren Verbesserung der Energie-Effizienz steckt, macht ein Blick auf das vergangene Jahr deutlich. Hier verabschiedete die EU Mindestenergieeffizienzstandards für die fünf Produktgruppen. Es handelt sich dabei im Einzelnen um Heizungen, Warmwasserbereitungen, Staubsauger, Netzwerk-Stand-by-Systeme und Computer. Eine erfolgreiche Umsetzung soll den Energieverbrauch in Europa ab 2020 jährlich um mehr als 700 Terrawattstunden zu reduzieren.