Energieverbrauch ist gestiegen

03.06.2015


Im ersten Quartal 2015 ist der Energieverbrauch in Deutschland im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2014 um fast fünf Prozentpunkte gestiegen. Damit lag der Verbrauch insgesamt bei 3.700 Petajoule (PJ) beziehungsweise 1.028 Terawattstunden (TWh). Das hat die Auswertung der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) ergeben. Vor allem bei den Heizenergien Erdgas und Mineralöl seien die Zuwächse besonders stark gewesen. Als Grund dafür gibt die AGEB die deutlich kühlere Witterung im Vergleich zum Vorjahr an.

Bei der Betrachtung der Werte einzelner Energieträger fallen deshalb vor allem Erdgas und Mineralöl auf. So stieg der Erdgasverbrauch im Vergleich zum ersten Quartal im Vorjahr um zwölf Prozent. Vor allem im Wärmemarkt wurde mehr Erdgas verbraucht. In den Kraftwerken der Stromversorger waren die Zuwächse nur gering. Im Bereich der Industrie gab es im Vergleich zum Vorjahr keine Zuwächse.

Der Mineralölverbrauch verzeichnete ein Wachstum von insgesamt sieben Prozent. So stieg der Absatz von leichtem Heizöl um 18 Prozent an, der von schwerem Heizöl sogar um 29 Prozent. Auch bei der Nachfrage von Rohbenzin durch die Industrie und beim Absatz von Kraftstoffen konnten leichte Steigerungen verzeichnet werden.

Einen leichten Anstieg von vier Prozent gab es auch beim Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Energieverbrauch. Auf Grund der windreichen Monate zu Beginn des Jahres, lagen die Wachstumsraten bei Windenergie bei satten 32 Prozent. Gleichzeitig sank allerdings der Anteil an Sonnenergie um elf Prozent.