Energiewende

03.03.2014



Die Energiewende bietet große Chancen für Deutschland, braucht für die Umsetzung aber auch einen breiten Zuspruch in der Bevölkerung. Ohne fehlende Akzeptanz wird es schwierig, die notwendigen Anlangen und Leitungssysteme zu bauen.

Nach einer aktuellen Untersuchung des BDEW, Bundesverband der Gas- und Wasserwirtschaft, unterstützt die große Mehrheit der Bevölkerung weiterhin die Energiewende, sieht jedoch die Art der Umsetzung kritisch. So werde die Energiewende weiterhin von 89 % der Befragten als sehr wichtig oder wichtig erachtet. Dagegen meinten nur 42 %, dass die Energiewende "sehr gut" oder "gut" vorankomme.
Mit Blick auf die Strompreisentwicklung gaben 70 % an, steigende Konditionen zu erwarten.

Hinsichtlich eines möglichen Black-outs wird das Risiko eher gering eingeschätzt. Laut Verband sehen nur elf % der Befragten die Gefahr größerer Stromausfälle. Im Rahmen der Umfrage wurde auch untersucht, welche Heizungstechnologien zum Einsatz kommen. Dabei zeigte sich, dass Erdgas seine Spitzenposition mit einem Anteil von 46,5 % aller genehmigten Wohnungsneubauten behalten habe. Der Anteil von Wärmepumpen liegt 2013 bei 22,5 %, gefolgt von Fernwärme mit 20,3 %. Auf den weiteren Plätzen folgen Holz und Holzpellets mit 6,9 %, Strom mit 0,7 %, Heizöl mit ebenfalls 0,7 % und Biogas mit 0,5 %. Gleichzeitig gaben über 45 % der Befragten an, sich bei der Auswahl ihrer Heiztechnologie künftig für ein System mit dem Energieträger Erdgas entscheiden zu wollen.