Erdgas-Pkw

06.02.2014



Die Zahl der neu in Deutschland zugelassenen Erdgas-Pkw stieg im vergangenen Jahr um rund 50 %.

Dies berichtete der Verband „erdgas mobil" Ende Januar. Demnach wurden 2013 insgesamt mehr als 7.800 Neuwagen mit Erdgasantrieb verkauft. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das ein Plus von rund 2.600 Fahrzeugen. Damit hätten sich mehr Käufer für einen Pkw mit Erdgasmotor entschieden als für ein Auto mit Flüssiggas- oder Elektroantrieb, heißt es weiter.

Als Grund für die positive Entwicklung nannte „erdgas mobil" die im Koalitionsvertrag festgehaltene Fortschreibung der Steuervergünstigung für Erdgas als Kraftstoff über 2018 hinaus. Außerdem sei die Erdgastechnologie längst alltagstauglich und praxiserprobt. Hinzu komme, dass immer mehr attraktive Fahrzeugmodelle mit Erdgasantrieb im Markt erhältlich seien. Wenig begeistert ist man dagegen von den derzeitigen Plänen zur PKW-Maut. Konkret mahnt der Verband an, dass die Kosten für die PKW-Maut nach aktuellen Informationen rund 100 Euro im Jahr betragen würden. Sie sollen durch Nachlässe bei der Kfz-Steuer kompensiert werden.

Die meisten Erdgasfahrzeuge könnten jedoch nicht in den vollen Genuss der Vergünstigungen kommen, da sie ohnehin deutlich weniger als 100 Euro Kfz-Steuer pro Jahr zahlen müssten – beispielsweise ein VW eco up, bei dem sich die Abgabe auf lediglich 20 Euro im Jahr belaufe.