Erdgasförderung

01.04.2014



Rund zehn Prozent des gesamten deutschen Erdgasverbrauchs in Höhe von 970 Milliarden Kilowattstunden kamen im letzten Jahr aus heimischen Quellen.

Damit leistet in Deutschland gefördertes Erdgas nach wie vor einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit. Hauptlieferanten waren Russland mit 38, Prozent, die Niederlande mit 26 Prozent und Norwegen mit 20 Prozent. In diesem Zusammenhang hat jetzt das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie, kurz LBEG, darauf hingewiesen, dass 2013 in Deutschland 8,8 Prozent weniger Erdgas als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum gefördert worden ist.

In Mengen ausgedrückt heißt das: 10,7 Milliarden Kubikmeter nach 11,7 Milliarden Kubikmeter in 2012 und 12,9 Milliarden Kubikmeter in 2011. Gleichzeitig wies das LBEG darauf hin, dass sich die heimischen Gasreserven Anfang 2014 auf 103,6 Milliarden Kubikmeter verringert haben. Sie lagen damit um 19,6 Milliarden Kubikmeter oder 15,9 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Der Grund dafür ist nach Angaben der Behörde einmal die stetige Förderung und damit die Erschöpfung der Lagerstätten. Zum anderen seien in den vergangenen Jahren keine nennenswerten Neufunde gemacht worden. Die deutschen Erdgasvorkommen befinden sich mit einem Anteil von 98 Prozent nahezu ausschließlich in Niedersachen.