Erneuerbare hatten 2014 die Nase vorn

08.01.2015


Hatte 2013 noch die Braunkohle im Strommix in Deutschland die Nase vorn, so wurde sie 2014 nun von den regenerativen Energien überholt. Insgesamt wurden 156 Milliarden kWh Strom aus Braunkohle erzeugt und somit 1,4 Milliarden kWh weniger als aus Erneuerbaren Energien. Damit hat die Braunkohle einen Anteil von 25,6 Prozent am gesamten Strommix in Deutschland. Dahinter reihen sich weitere Energieträger wie die Steinkohle mit einem Anteil von 18 Prozent an der Bruttostromerzeugung, was in absoluten Zahlen 109,9 Milliarden kWh entspricht oder die Kernenergie mit 15,9 Prozent, was einer Menge von 96,9 Milliarden kWh entspricht. Insgesamt wurden 2014 in Deutschland 610,4 Milliarden kWh Strom erzeugt und somit weniger als im Vorjahr (2013: 633,2 Milliarden kWh).

Als wichtige Gründe für die Steigerung des Anteils der Erneuerbaren Energien an der Bruttostromerzeugung in Deutschland sieht der BDEW den weiteren Zubau von regenerativen Anlagen und die günstigen Witterungsverhältnisse. 

Anteil von Erdgas bei der Bruttostromerzeugung sinkt

2014 wurden aus Erdgas 58,5 Milliarden kWh Strom erzeugt. Damit sank die Erzeugungsmenge im Gegensatz zum Vorjahr um 9 Milliarden kWh (2013: 67,5 Milliarden kWh). Der Anteil am gesamten Strommix in Deutschland sank damit von 10,7 Prozent (2013) auf 9,6 Prozent (2014).