Gastransport

02.04.2014



Das deutsche Gastransportnetz ist rund 40.000 Kilometer lang.

Seit Oktober 2011 gibt es noch zwei Marktgebiete, in den L-Gas (Methangehalt 87 und 80,1 Prozent) und H-Gas (Methangehalt zwischen 98,9 und 87 Prozent) transportiert werden.

Obwohl seit Jahren liberalisiert, wird der innerdeutsche L-Gas-Transport künftiger noch einmal „schlanker“. So können ab dem 7. Mai dieses Jahres L-Gas-Transportkunden erstmals Leitungskapazitäten an drei von sechs innerdeutschen Marktgebietsübergängen buchen, ohne sich für einen bestimmten Kuppelpunkt entscheiden zu müssen. Wie die zuständigen Netzbetreiber mitteilten, muss ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zwischen den gemeinsamen Ein- und Ausspeisepunkten Drohne, Emsbüren L oder Nordlohne in Niedersachsen gewählt werden. Laut der Fachzeitschrift ZfK setzen die Unternehmen damit rechtliche und regulatorische Vorgaben nach Paragraph 11 Absatz 2 der Gasnetzzugangsverordnung um. Dort steht unter anderem, dass gemeinsame Einspeisezonen einzurichten sind, soweit dies strömungsmechanisch möglich ist. Für durchleitende Kunden ergeben sich in der Folge weitere Vereinfachungen in einem komplexen Abwicklungsprozess.