Handlungsbedarf bei Biogas

13.10.2015

Am 2. Oktober 2015 haben die Agrarminister der Bundesländer bei einer Konferenz in Fulda den Beschluss gefasst, durch eine Anpassung des EEG bei der nächsten Novellierung die Rahmenbedingungen der Biogas-Branche zu verbessern. Die vergangene Novelle des EEG 2014 führte zu einer großen Unzufriedenheit und Verunsicherung in der Branche. Die Streichung der Einsatzstoffvergütungsklassen, die Festlegung der Höchstbemessungsleistung oder kompliziertere Auflagen bei Genehmigungsverfahren schreckt die Akteure davor ab, Neuanlagen zu bauen oder in Technik zu investieren, die Bestandsanlagen flexibler gestalten würde.

Der Beschluss der Agrarminister soll dazu beitragen, die Entwicklung der Branche wieder positiv zu beeinflussen. Ein moderater Zubau an Biogasanlagen, die Perspektive dass sich Investitionen in die Steigerung der Flexibilität der Biogasanlagen lohnen und Anlagen auch nach Ablauf der 20-jährigen Vergütungsdauer fortgeführt werden können.

Agritechnica 2015: Biogasanlage optimieren
Welche Möglichkeiten Betreibern von Biogasanlagen schon heute zur Verfügung stehen, aus dem Betrieb ihrer Anlage lukrative Mehrerlöse zu beziehen, wird auch eines der Themen von natGAS auf der diesjährigen Agritechnica 2015 in Hannover sein. Dabei spielt die verpflichtende
Direktvermarktung von Strom aus Biogas ebenso eine Rolle, wie die flexible Fahrweise der Anlage bzw. die Steigerung der Anlagenflexibilität durch die staatliche Flexibilitätsprämie (kurz auch: Flexprämie).

Wenn Sie Interesse am Thema der Optimierung von Biogasanlagen besitzen, dann kommen sie uns auf der Agritechnica 2015 in Hannover besuchen. Unseren Stand finden Sie dort in Halle 23, Stand 23E42.

Weitere Infos zu natGAS Messe-Präsenz in Hannover:
natGAS auf der Agritechnica

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