Industrie mit erheblichen Energiesparpotenzialen

20.07.2015


Die von Siemens Financial Services (SFS) durchgeführte Untersuchung verdeutlicht, dass in der Fertigungsindustrie weltweit noch erhebliche Energieeinsparungspotenziale liegen. Bei den Einsparpotenzialen handelt es sich dabei um die Differenz zwischen dem aktuellen Stromverbrauch der Unternehmen und jenem Anteil, den sie durch Einsatz energieeffizienter Maschinen einsparen könnten.
Auch wenn Deutschland zu den Vorreitern bei der industriellen Energieeffizienz gehört, beziffert die Untersuchung die Einsparpotenziale noch immer bei 14,5 Prozent. Damit liegt Deutschland knapp über dem Potenzial, welches die Studie für Spanien und Großbritannien angibt (jeweils 14,2 Prozent). Im Nachbarland Frankreich liegt das Einsparpotenzial bei 15,1 Prozent und in den USA bei 15,3 Prozent. Noch höher beziffert die Studie das Potenzial in den Schwellenländern China (17,2 Prozent) und Russland (19,1 Prozent).

Weitere Möglichkeiten der Energiekostenoptimierung
Neben Maßnahmen, wie den Einsatz energieeffizienter Maschinen oder der Wärmerückgewinnung etc. können Energiekosten durch weitere Möglichkeiten reduziert werden. So kann die intelligente Steuerung vorhandener Energieverbrauchs- oder Erzeugungsanlagen in Verbindung mit einer bedarfsgerechten, strukturierten Beschaffungsstrategie dazu beitragen, Energiekosten zu optimieren und dabei die Produktions-Maschinen insgesamt wirtschaftlicher einzusetzen. Zusätzlich können durch die Teilnahme beispielsweise am Regelenergiemarkt, Erlöse aus der Vermarktung von Strom oder Gas zu erzielt werden.

Weiterführende Informationen hierzu finden über die folgenden Links:
Informationen zur Regelenergievermarktung von natGAS
Informationen zum Portfolio-Management

Link zur Untersuchung von Siemens Financial Services
More from Less (2015): SFS-Umfrage zum Stromverbrauch in der Fertigungsindustrie und wie alternative Finanzierungslösungen Investitionen in energieeffiziente Technologien ermöglichen