Kann ein Elektromobilitätsgesetz helfen?

23.10.2014


Um das angestrebte Ziel von einer Million elektrisch betriebener Fahrzeuge im Jahr 2020 ist es nicht gut bestellt. Laut Kraftfahrtbundesamt waren am 1. Januar dieses Jahres erst rund 12.200 Elektromobile auf Deutschlands Straßen unterwegs.

Um der Entwicklung einen weiteren „Push“ zu geben, hat das Kabinett daher kürzlich den von Bundesminister Alexander Dobrindt und von Bundesministerin Barbara Hendricks eingebrachten Entwurf eines Elektromobilitätsgesetzes beschlossen. Wesentliche Anreize zur Anschaffung eines E-Fahrzeugs sollen demnach über bevorzugte Park- und Halteregelungen, die Nutzung von Busspuren und die Aufhebung von Zufahrtsverboten erzeugt werden.

Unter das neue Gesetz fallen reine Batterie-Elektrofahrzeuge, besonders umweltfreundliche von außen aufladbare Hybridfahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge. Darüber hinaus wurde festgelegt, dass bei von außen aufladbaren Hybridfahrzeugen höchstens 50 Gramm CO2 pro Kilometer ausgeschieden werden dürfen oder eine rein elektrische Mindestreichweite von mehr als 30 Kilometern nachzuweisen ist.