Kommunale Erzeugung

01.10.2014

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Die wirtschaftliche Lage vieler konventioneller Kraftwerke ist derzeit sehr angespannt. Aufgrund der stetig wachsenden Einspeisung von Strom aus Solar- und Windanlagen erreichen sie oft nicht die notwendigen Betriebszeiten, um &bdquo;schwarze Zahlen&ldquo; zu schreiben.<br />
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Trotz dieser aktuell schwierigen Marktlage haben die deutschen Stadtwerke, wie der VKU, der Verband kommunaler Unternehmen, berichtet, im letzten Jahr ihre Erzeugungskapazitäten von 20,4 auf 22,6 Gigawatt steigern können. Das entspricht einem Plus von fast elf Prozent gegenüber 2012. Gemessen an der gesamten in Deutschland installierten Kraftwerksleistung in Höhe von 183,5 Gigawatt &ndash; drunter gut 80 Gigawatt im Bereich der Erneuerbaren Energien - ist damit der Marktanteil der kommunalen Versorger an der Stromproduktion leicht gestiegen und liegt nach 11,7 Prozent in 2012 nun bei 12,3 Prozent.<br />
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Den Ausschlag für das Wachstum gab nach Verbandsangabe vor allem das Engagement der Unternehmen bei den Erneuerbaren Energien und der Kraft-Wärme-Kopplung. So hätten die Stadtwerke den Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung von 11,4 auf 13,5 Prozent gesteigert und damit eine installierte Leistung von drei Gigawatt erreicht. Der Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung sei von 43,5 auf 44,4 Prozent angewachsen und mache jetzt 33 Prozent der kommunalen Stromerzeugung aus, heißt es.