Mehr Wärmepumpen

23.10.2014


Im Wärmemarkt finden gerade bei Neubauten innovative effiziente Technologien zunehmend Verwendung. Verantwortlich dafür sind gesetzliche Vorgaben, öffentliche Fördermittel und wirtschaftliche Aspekte.

Eine dieser Technologien ist die Wärmepumpe. Laut dem Statistischen Bundesamt ist ihr Anteil in Neubauten 2013 auf 32,2 Prozent gestiegen, was ein Plus von 2 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Damit hat sich der Anteil der Bauherren, die sich für eine Wärmepumpe als primäre Heizquelle entscheiden seit 2007 nahezu verdreifacht.

Der Bundesverband Wärmepumpe, kurz BWP, berichtet in diesem Zusammenhang, dass 22,9 Prozent der installierten Heizungen im Neubau Luftwärmepumpen sind; der Anteil erdgekoppelter Wärmepumpen beträgt 9,3 Prozent. Für größere CO2-Einsparungen reicht diese Entwicklung aber noch nicht aus. Derzeit wird nur in jedem achten Wohngebäude mit erneuerbaren Energien geheizt, und von den bestehenden fossilen Heizkesseln sind rund 80 Prozent deutlich überaltert. Die Branche ist sich einig, dass hier ganz entscheidender Handlungsbedarf besteht.