Ökodesign-Richtlinie

22.07.2014



Der Energieverbraucher kann durch sein Verhalten vor allem dann zum Energiesparen beitragen, wenn er schnell erkennt, mit welchen Geräten und Technologien nachhaltige Erfolge zu erzielen sind. Diesen Ansatz verfolgen auch die EU-Ökodesign-Richtlinien. 2013 wurden hier fünf Mindestenergieeffizienzstandards für die Produktgruppen

  • „Heizungen",
  • „Warmwasserbereitung",
  • „Staubsauger",
  • „Netzwerk-Stand-by-Geräte" und
  • „Computer" verabschiedet.


Nach Einschätzung der Deutschen Energie-Agentur, kurz dena, haben diese Maßnahmen das Potenzial, den Energieverbrauch in Europa ab 2020 jährlich um mehr als 700 Terrawattstunden zu reduzieren.

Ein Volumen, das höher ist als der derzeitige deutsche Jahresstromverbrauch. Dabei handelt es sich jedoch nicht um ein einzelnes Paket. Vielmehr werden auf EU-Ebene zahlreiche Ökodesgin-Richtlinien für die unterschiedlichsten Lebensbereiche erarbeitet. Von 2005 bis 2013 wurden 25 Produktgruppen reguliert, für etwa 20 weitere Produktgruppen wird derzeit eine Regulierung durch die EU geprüft. Sollten sich die damit verbundenen Erwartungen erfüllen, ist für die mittelfristige Zukunft ein ganz erhebliches Einsparpotenzial über effiziente Geräte und verbraucherfreundliche Informationen zu erwarten.