Pumpspeicherkraftwerke

02.09.2014



Beim zunehmenden Ausbau der Erneuerbaren Energien spielen Pumpspeicherkraftwerke eine wichtige Rolle. Sie sollen vorrangig dann gefüllt werden, wenn viel Strom im Netz ist, und Strom erzeugen und eispeisen, wenn die Spannung gering ist.

Trotz dieser hervorragenden Puffereigenschaften müssen sie sich rechnen, damit weitere für das Gesamtsystem notwendige Anlagen realisiert werden. Vor diesem Hintergrund lässt ein Gutachten des Bundeswirtschaftsministeriums aufhorchen, wonach der Betrieb von Pumpspeicherkraftwerken derzeit nicht wirtschaftlich ist. Demnach seien die Anlagen zwar wichtig, auf Sicht aber nicht wirtschaftlich zu betreiben.

Bestehende Pumpspeicherkraftwerke dürften nur geringe Renditen erzielen, sogar eine vorübergehende Stilllegung von Anlagen sei möglich, heißt es. Grund dafür sei das Überangebot an Elektrizität durch Wind- und Sonnenenergie in den ehemals lukrativen Mittagsstunden, das andere Erzeuger – wie eben Pumpspeicherkraftwerke - aus dem Markt dränge. In Deutschland sind derzeit über 35 Pumpspeicherkraftwerke mit einer Leistung von gut 6,5 Gigawatt in Betrieb, zahlreiche weitere Anlagen sind in der Planung beziehungsweise im Bau.