Strom sparen

03.07.2014



Bei der Energiewende steht die Nutzung regenerativer Energien im Mittelpunkt der allgemeinen Wahrnehmung. Das gilt für die Stromproduktion, die Mobilität und die Wärmeerzeugung gleichermaßen.

Dabei gibt es weitere erfolgversprechende Ansätze, die jedoch vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit finden. Gemeint ist die Energie-Effizienz. Denn die Energie, die aufgrund moderner technischer Lösungen erst gar nicht verbraucht werden muss, leistet einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Einsparziele.

In diesem Zusammenhang hat die Dena, die Deutsche Energieagentur, unlängst darauf hingewiesen, dass zwischen 30 und 50 Prozent des jährlichen Stromverbrauchs in deutschen Kommunen auf die Straßenbeleuchtung entfallen. Durch energetische Modernisierungen könnten davon bis zu 80 Prozent oder umgerechnet rund 2,2 Milliarden Kilowattstunden eingespart werden.

Zur besseren Einordung: Der Brutto-Inlandsstromverbrauch betrug im letzten Jahr knapp 600 Milliarden Kilowattstunden.

Um über die Chancen einer effizienten Straßenbeleuchtung zu informieren, hat die Dena daher im Juni eine Roadshow gestartet. Hier treffen sich nach Aussage der Agentur Vertreter aus Kommunen, Energiedienstleister sowie Ingenieure und Berater, um über aktuelle Entwicklungen bei den Beleuchtungstechnologien zu diskutieren und neue Betreibermodelle und Finanzierungsmöglichkeiten zu erörtern.