Studie zum Netzausbau

25.09.2014

Bis zum Jahre 2032 müssen nach Brancheneinschätzung bis zu 49 Milliarden Euro in den Ausbau der Stromnetze investiert werden. Doch dieses Vorhaben stößt nicht auf ungeteilte Zustimmung. Obwohl sie für die Aufnahme und den Transport weiter wachsender Mengen von Solar- und Windstrom erforderlich sind, wehren sich vielfach Bürgerinitiativen gegen die Errichtung neuer Leitungen in unmittelbarer Nähe ihrer Ortschaften.<br />
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Einen Ausweg aus dieser Situation könnte eine aktuelle Studie des Bundeswirtschaftsministeriums aufzeigen. Demnach würde das Abregeln von drei Prozent aller EEG-Anlagen im Bedarfsfall ausreichen, um den Netzausbau um 40 Prozent zu reduzieren, so die Untersuchung. Mit intelligenten Netztechnologien könnten darüber hinaus weitere 20 Prozent des Netzausbaus eingespart werden, so dass er sich insgesamt um bis zu 60 Prozent verringern ließe. Außerdem könnten laut der Studie die Zubaukosten durch die Nutzung intelligenter Technologien erheblich reduziert werden.<br />
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Neben dem Einsatz von neuen Informations- und Kommunikationstechnologien sollen regelbare Ortsnetztransformatoren, kurz Ront, hier einen wichtigen Beitrag leisten.