Studie zur Entwicklung der EEG-Kosten bis 2035

18.06.2015


Das Öko-Institut und Agora Energiewende gehen in einer gemeinsamen Kurzstudie  mit dem Titel „Die Entwicklung der EEG-Kosten bis 2035“ von einem leichten aber kontinuierlichen Anstieg der EEG-Umlage bis zum Jahr 2023 aus. So soll die Umlage von derzeit 6,17 ct/kWh auf 6,9 ct/kWh im Jahr 2017 ansteigen und 2023 einen vorläufigen Höhepunkt von 7,6 ct/ kWh erreichen. In den darauf folgenden Jahren, von 2023 bis 2035, so die Autoren der Studie, wird die Umlage sinken. Dabei soll der Anteil an erneuerbaren Energien am Energiemix gleichzeitig auf bis zu 60 Prozentpunkte steigen.

Ein Grund für die Absenkung der EEG-Umlage ab 2023 wird darin gesehen, dass dann die teuren Anlagen ihre Vergütungsansprüche verlieren und gleichzeitig neue Anlagen kostengünstiger Strom produzieren werden. Für die Endverbraucher bedeutet dies eine Zunahme der EEG-Umlage von ca. 1-2 ct/kWh bis 2023, und danach eine Absenkung von ungefähr 2-4 ct/kWh bis 2035 – so die Prognose.

Die Kurzstudie von Agora Energiewende und Öko-Institut ist über den folgenden Link als pdf-Format erhältlich: Öko-Institut (2015): Die Entwicklung der EEG-Kosten bis 2035. Studie im Auftrag von Agora Energiewende