Verschiebungen in der Stromerzeugung

27.05.2014



Der Ausbau der Erneuerbaren Energien führt zu deutlichen Verschiebungen in der Stromerzeugung.

Wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft, kurz BDEW,  jetzt mitteilte, ist Bruttostromproduktion konventioneller Kraftwerke im 1. Quartal 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich gesunken.

Unterteilt nach Energieträgern ergibt sich folgendes Bild:

  • Steinkohlekraftwerke minus 17,4 Prozent
  • Gaskraftwerke minus 19,7
  • Braunkohlekraftwerke minus 4,8 Prozent
  • Kernkraftwerke minus 4,6 Prozent

Insgesamt erzeugten alle Anlagen zusammen knapp 164 Milliarden Kilowattstunden Strom und damit 5,4 Prozent weniger als in den ersten drei Monaten des Vorjahres. Im Gegenzug ist laut BDEW die Stromproduktion aus Erneuerbaren-Anlagen im gleichen Zeitraum kräftig gestiegen. So konnte die Erzeugung von Photovoltaik-Anlagen um 82,5 Prozent auf 6,1 Milliarden Kilowattstunden zulegen. Die Windkraftanlagen an Land und auf hoher See verzeichneten ein Plus von 20,6 Prozent (Onshore) beziehungsweise 33,5 Prozent (Offshore) und die Biomasse legte um 5,4 Prozent zu. Zusammen produzierten die Erneuerbaren Energien im ersten Quartal rund 11,2 Milliarden Kilowattstunden Strom, was etwa 27 Prozent des Stromverbrauchs entspricht.

Zum Vergleich: Die gesamte deutsche Bruttostromerzeugung lag im letzten Jahr bei 633 Milliarden Kilowattstunden.