Versorgungsqualität

21.08.2014



Die Versorgungszuverlässigkeit des deutschen Gasnetzes befindet sich auf einem sehr hohen Niveau. Laut der Bundesnetzagentur lag die durchschnittliche Unterbrechungsdauer im letzten Jahr bei 0,64 Minuten pro Endverbraucher. Damit wird der ausgereifte technische Standard und die professionelle Wartung der Leitungen eindrucksvoll unterstrichen.

Wie die Bundesnetzagentur weiter berichtet, sei mit einer Unterbrechungsdauer von weniger als einer Minute der niedrigste Wert seit Beginn der Datenerfassung im Jahr 2006 erreicht worden. Das in Nieder-, Mittel- und Hochdruckleitungen unterteilte Gasnetz weist eine Gesamtlänge von rund 510.000 Kilometern Länge aus.

Zum Hintergrund: Nach § 52 des Energiewirtschaftsgesetzes sind die Betreiber von Gasnetzen dazu verpflichtet, der Bundesnetzagentur jedes Jahr bis zum 30. April einen Bericht über alle in ihrem Netz aufgetretenen Versorgungsunterbrechungen vorzulegen. Aus diesen Meldungen, ermittelt die Bundesnetzagentur dann den Durchschnittswert. Bei der Berechnung werden nur ungeplante Versorgungsunterbrechungen berücksichtigt, die durch die Einwirkung Dritter, durch Rückwirkungen aus anderen Netzen oder durch andere Störungen im Verantwortungsbereich des Netzbetreibers verursacht worden sind.