Versorgungssicherheit

10.09.2014



Die Zuverlässigkeit der Stromversorgung befindet sich auf einem konstant hohen Niveau. Laut der Bonner Bundesnetzagentur lag die durchschnittliche Versorgungsunterbrechung je angeschlossenem Letztverbraucher in Deutschland im letzten Jahr bei 15,32 Minuten.

Insgesamt meldeten für diesen Zeitraum 868 Netzbetreiber in 878 Netzen kurzfristige Ausfälle. Im Vergleich zu 2012, wo der entsprechende Wert bei 15,91 Minuten lag, ist das eine weitere Verbesserung. Ausschlaggebend für die Entwicklung ist nach Aussage der Behörde ein Rückgang bei der Einwirkung durch Dritte, worunter insbesondere durch Erd- und Baggerarbeiten verursachte Schäden fallen. Im Langzeitvergleich liegt die durchschnittliche Dauer, die jeder Letztverbraucher pro Jahr von der Stromversorgung unterbrochen ist, in 2013 deutlich unter dem Mittelwert der Jahre 2006 bis 2012 (16,92 Minuten).

Nach Einschätzung der Bundesnetzagentur ist daher kein maßgeblicher Einfluss der Energiewende und der damit einhergehenden steigenden dezentralen Erzeugungsleistung auf die Versorgungsqualität zu erkennen. Zum Hintergrund: Die Stromnetzbetreiber übermitteln der Bundesnetzagentur gemäß Paragraph 52 Energiewirtschaftsgesetz jährlich einen Bericht über die in ihrem Netz aufgetretenen Versorgungsunterbrechungen des Vorjahres.