Weniger Investitionen in Energieeffizienz

03.07.2015


Um insgesamt 35 Prozentpunkte ist der Energieeffizienz-Index der deutschen Industrie im Vergleich zur Wintererhebung gefallen. So sind die Bedeutung des Themas und der Investitions-Anteil in Maßnahmen zur Energieeffizienz gemessen an den Gesamtinvestitionen seit der letzten Erhebung gestiegen. Aber die Erwartungen der Unternehmen liegen unter ihrer Einschätzung der aktuellen Lage, die sie in der letzten Umfrage im Winter abgegeben haben.

Der Energieeffizienz-Index des EEP wird seit 2013 halbjährlich bei einer Umfrage bei produzierenden Unternehmen ermittelt. Er besteht aus drei Teilindices: dem Produktivitätsindex, also das Maß für die Energieproduktivitätssteigerung im Vergleichszeitraum. Hier wurde ein Rückgang um mehr als 75 Prozent gemessen. Der Bedeutungsindex ist hingegen leicht gestiegen, um 12 Prozentpunkte. Und schließlich der Anteil der Investitionen in Energieeffizienz an den Gesamtinvestitionen. Hier konnte fast eine Verdreifachung im Vergleich zum Halbjahr festgestellt werden.

An der Umfrage beteiligten sich 371 produzierende Unternehmen aus 21 Branchen. 160 davon flossen in die Indexbildung ein. Ein Drittel der befragten indexrelevanten Unternehmen war klein (unter 50 Mitarbeiter) oder sehr klein (unter 10 Mitarbeiter), zwei Drittel gehörten zur Gruppe der mittleren und großen Unternehmen.

Alternative: Energiekostenoptimierung
Zusätzliche Investitionen in Energieeffizienzmaßnahmen sind nicht die einzige Möglichkeit, seine Energiekosten in den Griff zu bekommen. Produzierende Unternehmen aus Industrie und Gewerbe können beispielsweise auch durch die intelligente Steuerung vorhandener Energieverbrauchs- oder Erzeugungsanlagen in Verbindung mit einer bedarfsgerechten, strukturierten Beschaffungsstrategie Energiekosten einsparen. Dienstleister, wie natGAS, helfen Unternehmen dabei, ihre bestehenden Anlagen insgesamt wirtschaftlicher einzusetzen und durch die Teilnahme beispielsweise am Regelenergiemarkt, Erlöse aus der Vermarktung von Strom oder Gas zu erzielen.

Weiterführende Informationen hierzu finden Sie auf natGAS:

  1. Informationen zur Regelenergievermarktung von natGAS
  2. Informationen zum Portfolio-Management von natGAS