Direktvermarktungsoffensive zeigt Erfolge

09.03.2017

Die natGAS AG hat den Wandel vom reinen Commodity-Lieferanten zum Energielösungsanbieter und Kostenoptimierer für Industriebetriebe, Stadtwerke und Betreiber dezentraler Erzeugungsanlagen abgeschlossen: Jetzt ist das Unternehmen mit fertiger Organisation, funktionierender Technik und maßgeschneiderten Produkten bestens aufgestellt und erntet erste Früchte seiner Arbeit. Betreiber von Biogasanlagen stehen im Fokus: So konnten durch aktives Fördern des „FLE(EX)PERTEN“-Netzwerks und die inhaltliche Unterstützung von Informationsveranstaltungen wie die Flex-Infotage der Gesellschaft „KWK kommt“ in den vergangenen sechs Monaten über 500 Anlagenbetreiber in ganz Deutschland über die Chancen der Flexibilisierung informiert und viele Neukunden akquiriert werden. natGAS hat aus dieser Initiative ein sehr gutes Marktfeedback erhalten und den Auftragsbestand deutlich erhöht. Zum Jahreswechsel wurde eine Vielzahl von neuen Anlagen aufgenommen, die schon nach kurzer Zeit flexibel von natGAS gesteuert wurden. Bislang verfügt der Dienstleister bei der Direktvermarktung aus Biogas, Wind und Solar über ein Anlagenportfolio von über 400 MW. Ab 2018 strebt natGAS einen Platz unter den Marktführern in diesem Geschäftsfeld an.

Neben Biogasanlagen wendet sich natGAS an Betreiber von Windkraft- und Solaranlagen: Gerade die Vermarktung von Windstrom ist die logische Weiterentwicklung des Geschäfts, indem die Zielgruppen – Landwirte und Windmüller – ähnliche Ansprüche an einen Direktvermarkter haben. Hier geht es auch um die Frage der Weiterverwendung von Windkraftanlagen nach Beendigung der Förderdauer und das Erarbeiten von regionalen Liefermodellen. Auch Strom aus PV-Anlagen vermarkten die Potsdamer: Die erforderliche IT sowie Steuerungstechnik für Kleinanlagen ist seit 2015 im Einsatz und wird durch eigene Spezialisten laufend weiterentwickelt. Dank eines Installations-Netzwerks kann der Einbau vor Ort direkt nach Vertragsabschluss erfolgen.

Den guten Erfahrungen mit der Netzwerkarbeit aus dem Direktvermarkungsgeschäft folgend, hat natGAS im Januar 2017 auch für den Bereich industrieller Flexibilitätsnutzung Energieeffizienz- und Flexibilitäts-Netzwerke ins Leben gerufen. Diese sind unter dem Namen EnergieFlexWerk bei der dena registriert.

Intradayhandel eröffnet Anlagenbetreibern nachhaltige Verdienstchancen

Bei natGAS heißt Direktvermarktung nicht nur, Strom als Regelenergie zu vermarkten: Hier sind die Erlösaussichten überschaubar - bessere Einnahmen lassen sich im kurzfristigen Day-Ahead- und Intradayhandel erzielen. Hier zahlt es sich aus, dass natGAS schon seit Langem für das Gassegment über einen fortlaufenden Intradayhandel mit 24/7-Besetzung des Handelsbereichs verfügt – diese Ressource wurde mittlerweile für das Stromsegment ausgebaut. So kann das Unternehmen durch Teilnahme am Viertelstundenhandel schnell auf Preisentwicklungen reagieren und die Fahrweise von Erzeugungsanlagen im Viertelstundentakt optimieren. Als traditionelles Handelshaus und unabhängiger Energieanbieter ist natGAS ganz nah an den Märkten und nutzt die guten Geschäftsbeziehungen zu Produzenten und internationalen Handelshäusern sowie die Energiebörsen, um Gas und Strom zu besten Konditionen zu kaufen und zu verkaufen. So profitieren die Kunden von den Preisvorteilen, die natGAS durch den breit gefächerten Handel am Markt erzielt.
Ebenso zum florierenden Direktvermarktungsgeschäft gehören das Cross-Commodity- und Demand-Side-Management für Industriebetriebe und Stadtwerke. Ein vielschichtiges Portfolio, das mit dem richtigen Know-how für den perfekten Mix zu optimalen Ergebnissen führt.

KONTAKT:
Daniela Frommann
natGAS Aktiengesellschaft
PR / Pressearbeit
Jägerallee 37 H
14469 Potsdam
Telefon: 0331 – 20 04 – 166 
Fax: 0331 – 20 04 – 199
E-Mail: d.frommann@natgas.de


Diese Pressemitteilung als PDF-Dokument